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03.04.2009 Mit ArcGIS 9.3.1 Performance-optimierte dynamische Kartendienste erstellenMit einer neuen Toolbar in ArcMap können Kartendokumente für die Veröffentlichung gezielt optimiert werden. Anwender von Web GIS Applikationen erwarten schnellen Zugriff auf qualitativ hochwertige Karten und Daten. Mit dem bevorstehenden Release von ArcGIS 9.3.1 stehen neue Werkzeuge zur Verfügung, die potenzielle Performance-Bremsen noch vor der Publikation von Kartendokumenten aufdecken und so dazu beitragen, die Performance und Qualität von dynamischen Kartendiensten erheblich zu steigern.
Der "Author-Serve-Use" WorkflowDer "Author-Serve-Use" Workflow wird in ArcGIS 9.3.1 um eine neue Option erweitert: Kartendokumente werden nun analysiert und auf Grundlage dieser Analyse hin optimiert. So erstellen Sie noch schnellere und kartografisch bessere dynamische Kartendienste. Die Rendering-Zeiten – also die Zeichengeschwindigkeit der online Karten – verkürzen sich damit erheblich bei gleichzeitiger Verbesserung der Kartografie. Die "Map Service Publishing" Werkzeugleiste
Die Kartenanalyse listet alle Punkte auf, welche die Performance der Karte potenziell negativ beeinflussen. Die Analyse-Ergebnisse werden in drei Kategorien eingeteilt: Fehler, Warnungen und Hinweise. Fehlermeldungen müssen vor der Ergebnisvorschau oder der Veröffentlichung eines optimierten Kartendienstes behoben werden. Diese Fehlermeldungen werden beispielsweise ausgegeben, sobald von einem Layer auf eine Datenquelle nicht zugegriffen werden kann oder auch auf nicht unterstützte Inhalte verwiesen wird wie etwa CAD-Daten, Topologien, kartografische Repräsentationen, etc. Warnungen weisen auf mögliche Performance-Hemmnisse hin. So verringern zum Beispiel "on the fly" projizierte Layer in einem Kartendokument die Performance von Kartendiensten merklich. Hinweise geben zusätzliche Informationen über Inhalte des Kartendokumentes, die auf die Performance sehr wahrscheinlich Einfluss haben – wie beispielsweise das Veröffentlichen eines Layers ohne Angabe von Maßstabsabhängigkeiten. Zudem informieren die Hinweise auch über mögliche Änderungen in der Symbologie zwischen Original-Kartendokument und optimierten Kartendienst. Die meisten dieser "Issues" können sehr schnell behoben werden – entweder automatisch mittels des Analyse-Werkzeuges oder auch durch Entfernen der betroffenen Layer, die Probleme verursachen.
Nach der Bereinigung der Fehler kann die optimierte Karte in einer Vorschau ausgegeben werden, um die Rendering-Zeiten abschätzen zu können und die grafische Qualität zu kontrollieren. Das Vorschau-Fenster erlaubt typische Kartennavigationsfunktionen wie Zoom und Pan, ebenso wird die Zeichengeschwindigkeit gemessen. Mit einem einzigen Mausklick wird das Kartendokument im neuen Map Service Definition (MSD) Format gespeichert und auf dem ArcGIS Server publiziert. Optimierte Kartendienste erhöhen die Performance und QualitätDie höhere Qualität des optimierten Kartendienstes springt sofort ins Auge: schärfere Kanten, deutlichere Beschriftungen (Antialiasing) und verbesserte Farbtransparenz. Web Applikationen, die auf ArcGIS 9.2 oder 9.3 basieren, können auf die optimierten Kartendienste zugreifen. KML- und WMS-Schnittstellen sind ebenso in den neuen Kartendiensten verfügbar. Die schnelleren Rendering-Zeiten der optimierten Kartendienste verkürzen auch die Rechenzeiten für die Cache-Erstellung von Basiskarten. Die Kartenqualität wird erheblich verbessert aufgrund neuer Möglichkeiten im PNG8 Format. Die optimierten Kartendienste können via SOAP und REST API mit vollem Funktionsumfang von Entwicklern eingesetzt werden. Weitere Informationen# # # |
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